Olympia Rennrodlerin Dajana Eitberger im Thüringen Talk

Im Zeugnis der Medaillengewinnerin: Dajana könnte sich mehr an Sport und Spiel beteiligen

Rennrodlerin Dajana Eitberger © K. Buchmann
Rennrodlerin Dajana Eitberger © K. Buchmann
Autor: Sabrina Lang | Datum: 01.03.2018
Sie war nie ein Sportfan, hatte in der ersten Klasse beim Rennrodeln zu viel Angst mitzumachen und fand, nachdem sie sich in der dritten Klasse überwunden hatte mitzufahren, die Aufgaben im Rennrodel-Unterricht enttäuschend – turnen, laufen und noch mehr, nur nicht rodeln.

Da wollte Dajana nicht mitmachen und meldete sich vom Ergänzungsunterricht ab. Ein Glück blieb die Lehrerin hartnäckig und hat Dajana ins Trainingslager eingeladen. Denn dann war ihre Leidenschaft geweckt! Das war 2001. 17 Jahre später gewinnt die 27-jährige aus Ilmenau die Silbermedaille im Rennrodeln bei ihren ersten Olympischen Spiele in Pyeonchang.

Im Prinzip gab es gar keinen Gedanken dazu, sondern einen Kloß im Hals und unglaublich viele Tränen in den Augen. Man kann das gar nicht in Worte fassen

Aber Dajana versucht es trotzdem! Im Thüringen Talk steht sie Rede und Antwort. Ganz bodenständig, authentisch und offen spricht sie über ihre Karriere, ihre Schwächen und Stärken und über die kleinen Geschichten, die Athleten bei Olympia hinter den Kulissen erleben. Lockeres Fahren und Spaß zu haben sind ihr Schlüssel zum Erfolg.

Die vier Läufe bei den Olympischen Spielen beschreibt sie als Spiegel ihrer Karriere:

Beim ersten Lauf – auf Sicherheit.
Beim zweiten Lauf hat sie sich ein Herz gefasst und wie sie sagt, „einen runter gebraten".
Beim dritten Lauf – die Mitstreiterin Geisenberger im Visier.
Beim vierten Lauf – ganz oder gar nicht – den Schlitten einfach nur rennen lassen.
Und was die Zukunft angeht, wird sie Thüringen sportlich gesehen auch immer treu bleiben.

Rennrodlerin Dajana Eitberger © K. Buchmann

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