Wirbelsturm „Florence“ an der US-Küste erwartet

Alex Gerst twittert bedrohliche Sturm-Fotos aus dem All

Astronaut twittert Wirbelsturm-Fotos aus dem Weltall. Bild: Alexander Gerst
Astronaut twittert Wirbelsturm-Fotos aus dem Weltall. Bild: Alexander Gerst
Autor: JM | Datum: 13.09.2018
Alexander Gerst fotografierte von der ISS-Raumstation den gigantischen Wirbelsturm, den er nur mit einem besonderen Weitwinkel-Objektiv im Bild festhalten konnte. "Florence" bewegt sich auf die US-Ostküste zu.

Astronaut Alexander Gerst twitterte bedrohliche Fotos von einem riesigen Sturmsystem von der ISS-Raumstation aus 400 Kilometer Höhe aus. "Florence" ist der Wirbelsturm, der auf die US-Ostküste zurast. Das Wetterphänomen lässt die Experten mulmig werden: Sie erwarten Springfluten und sintflutartigen Regen am Freitagmorgen. Der deutsche Astronaut schreibt: "Da kommt – kein Witz – ein Albtraum auf euch zu", schreibt er in einem Tweet.

Die Meteorologen im Nationalen Hurrikan-Zentrum berechneten, dass der Hurrikan die Stufe 4 haben und am Freitagmorgen im Osten der USA zwischen zwischen Charleston in South-Carolina und Norfolk in Virginia erreichen wird – und das mit einer Windgeschwindigkeiten von bis zu über 200 Kilometern in der Stunde. "Sehr wahrscheinlich" seien Springfluten bis zu vier Meter Höhe, extremer Wellengang und sintflutartige Regenfälle mit Niederschlägen von 80 Zentimetern und mehr. Es werden Überschwemmungen und wochenlange Stromausfälle erwartet, selbst Hunderte Kilometer weiter im Land.

"Das wird ein historischer Sturm, wie man ihn vielleicht nur einmal im Leben erlebt", sagte North Carolinas Gouverneur Roy Cooper. "Machen Sie nicht den Fehler und versuchen, den Sturm in den eigenen vier Wänden auszusitzen." 1,7 Millionen Bewohner der küstennahen Gebiete sollen evakuiert werden.

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