Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel schwer verletzt

Olympiasiegerin Vogel weiter im künstlichen Koma

Autor: AT | Datum: 04.07.2018
Weiter große Sorge um Thüringens Bahnrad-Ass Kristina Vogel. Die 27-Jährige war nach ihrem schweren Sturz in Cottbus in Berlin notoperiert worden. Nun werden Spenden gesammelt.

Die Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel ist nach ihrem schweren Trainingunfall von vor drei Tagen weiter im Koma, wie ihr Manager Jörg Werner sagte. Eine genauere Diagnose zur Wirbelsäulenverletzung wird wohl erst im nächsten Monat bekannt gegeben.

"Wir machen uns große Sorgen um Kristina. Es sieht sehr schlimm aus!", sagte Bundestrainer Detlef Uibel am Dienstag (26.06.2018). Wie der Bund Deutscher Radfahrer mitgeteilt hatte, stieß die Erfurterin auf der Rennbahn in Cottbus mit einem Radsportler, der plötzliche ihre Fahrbahn kreuzte, bei hohem Tempo zusammen. Daraufhin stürzte sie auf die Betonbahn und erlitt dabei eine schwere Wirbelverletzung.

Erst wurde sie in ein Cottbusser Krankenhaus gebracht, später wurde sie sogar in ein Berliner Unfallkrankenhaus geflogen. Die Operationen sollen laut ihrem Manager Werner die ganze Nacht gedauert haben.

#staystrongkristina

Damit Kristina zurück ins Sportlerleben kommen kann, braucht sie besondere Reha- und Aufbaumaßnahmen, die keine Krankenkasse übernimmt. Deshalb werden nun Spenden gesammelt. Allein die Stiftung Deutscher Sport des Deutschen Olympischen Sportbundes hat ihr 10.000 Euro gespendet. Bisher sind insgesamt schon 40.000 Euro an Spenden zusammen gekommen. Ziel ist es, 50.000 Euro für die Rehabilitation zu sammeln. Wenn auch Sie helfen wollen, geht das ganz einfach. Hier können Sie Kristina unterstützen.

 

2009 nach Unfall im Koma

Bereits 2009 erlitt Vogel einen schweren Unfall. Am 20. Mai wurde der damals 18-Jährigen die Vorfahrt von einem Zivilfahrzeug der Polizei genommen. Sie erlitt schwere Verletzungen und lag zwei Tage lang im Koma. Wie sie sich danach zurück kämpfte, sehen Sie hier:

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