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Positiver Schnelltest

Was wenn? Foto adobestock
Was wenn? Foto adobestock
Autor: ES | Datum: 16.11.2021
Positiv im Testzentrum - kann ich dann noch nach Hause fahren? Was ist mit meinen Kontaktpersonen?

Was tun, wenn mein Test positiv ist...? Springen Sie einfach zu den Fragen und Antworten.

Wenn der positiv ausfällt, muss das nicht dem Gesundheitsamt gemeldet werden. ABER: Sie sind verpflichtet, so schnell wie möglich einen PCR-Test machen zu lassen. Auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums steht dazu: "Wer sich zuhause selbst getestet und ein positives Ergebnis erhalten hat, sollte einen Termin beim Hausarzt machen oder sich unter der Telefonnummer 116 117 melden, um sich dann mit einem PCR-Test testen zu lassen. Bis zum Bestätigungstest, sollte man zuhause bleiben und sich an die AHA- +L-Regel halten."
Fällt ihr Antigen-Schnelltes im Testzentrum positiv aus, wird das dem Gesundheitsamt gemeldet. Das ist auch schon der größte Unterschied zum Schnelltest zu Hause. Und dann gilt auch in diesem Fall: ie sind verpflichtet, so schnell wie möglich einen PCR-Test machen zu lassen. Auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums steht dazu: "Wer sich zuhause selbst getestet und ein positives Ergebnis erhalten hat, sollte einen Termin beim Hausarzt machen oder sich unter der Telefonnummer 116 117 melden, um sich dann mit einem PCR-Test testen zu lassen. Bis zum Bestätigungstest, sollte man zuhause bleiben und sich an die AHA- +L-Regel halten."
Wenn der PCR-Test positiv war, übermitteln das Testzentrum dieses Ergebnis an das Gesundheitsamt und das meldet sich dann bei Ihnen, dass Sie sich in Quarantäne begeben müssen. Sie sollten dann auch Angehörige testen lassen und überlegen, welche weiteren Kontaktpersonen es gibt und diese ebenfalls informieren.

Über das Gesundheitsamt werden die mittels PCR-Test bestätigten Corona-Fälle dann an das RKI weitergeleitet.

Das Ergebnis kann man außerdem in die Corona-Warn-App eingeben, um andere Menschen zu warnen, die man nicht persönlich kennt.

Die Eltern/Erziehungsberechtigten werden sofort von der Schule informiert und Sie müssen für das Kind über euren Kinder- oder Jugendarzt einen Termin zum PCR-Test holen. Erwachsene, volljährige Schüler*innen sollen sich selbstständig direkt zu einer PCR-Teststelle begeben. Über das Ergebnis wird auch die Schule informiert, die dann weitere Isolationsmaßnahmen plus Quarantänemaßnahmen mit allen Personen anordnen muss, mit denen das Kind an den Tagen vorher Kontakt hatte. Eltern, die geimpft oder genesen sind, müssen nicht in Quarantäne, aber niemand lässt sein krankes Kind alleine zu Hause.

 

Wie lange dauert die?
Sie müssen generell mindestens 14 Tage in Quarantäne - egal, ob mit oder ohne Krankheitssymptome. Damit die Quarantäne beendet werden darf, muss allerdings ein negatives Testergebnis – mittels PCR-Test oder durch geschultes Personal durchgeführten Antigen-Schnelltest – vorliegen.

Was mit der engen Familie im Haushalt?
Für enge Kontaktpersonen gilt eine 10-tägige Quarantäne. Die kann auf sieben Tage mit Antigen-Schnelltest oder fünf Tage mit PCR-Test jeweils am letzten Tag verkürzt werden. Die Quarantäne endet dann bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses.
Gibt es Ausnahmen? Die Ausnahme von der Quarantäne gilt für Personen, die vollständig geimpft oder in den letzten sechs Monaten eine PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Infektion überstanden haben („Genesene") und keine COVID-19-Symptome aufweisen.

Was bedeutet Quarantäne?
Man darf die Wohnung (Haus) in dieser Zeit nicht verlassen.  Balkon oder Garten sind erlaubt, aber alleine. Raus darf man, um sich testen zu lassen und natürlich, wenn ein Notfall eintritt.

Besuch?
Nein. Auch Ihr Partner oder die Oma im Erdgeschoss sollte in dieser Zeit auf Besuch verzichten.

Gemeinsames Essen mit der Familie?
Um die Lieben zu schützen, nein.

Postbote und Co?
Kontakte zu Briefträgern, Lieferdiensten und Nachbarn sind in dieser Zeit nicht erlaubt.

Mein Arbeitskollege hat Corona? Muss ich als enge Kontaktperson in Quarantäne gehen?
Wenn Sie engen Kontakt zu einer Person hatten, bei der sich der Verdacht auf eine Corona-Infektion durch einen positiven Test bestätigt hat, wird eine Quarantäne angeordnet. Ein enger Kontakt bedeutet, dass man zum Beispiel ohne Mund-Nase-Schutz mit dieser Person persönlich gesprochen hat oder sich länger als zehn Minuten im selben Raum aufgehalten hat.

Was ist Selbstmonitoring?
Während der Quarantäne werden Sie dazu aufgefordert, ein Quarantäne-Tagebuch zu schreiben. Dort notieren Sie Symptome, Körpertemperatur und Kontakte zu anderen Personen. Weitere Informationen zum Thema Quarantäne als Kontaktperson finden Sie hier bei RKI.

Da wird zwischen "enge" und "normale" Kontaktpersonen unterschieden. Enge Kontaktpersonen sind auf jeden Fall schon mal Ihre Familie, die mit im Haushalt lebt.

Die korrekte Definition: Als enge Kontaktperson gilt laut RKI, wer zum Beispiel mit einem Abstand unter 1,5 Meter und ohne Mund-Nasen-Schutz mit dem positiv Getesteten länger als zehn Minuten gesprochen oder sich gemeinsam mit ihm in einem Raum mit möglicherweise infektiösen Aerosolen, etwa wegen schlechter Belüftung, aufgehalten hat.

Bescheid sagen. Sagen Sie allen Kontaktpersonen, dass sie positiv getestet wurden.

Ihre Haushaltsangehörigen müssen sich sofort nach Kenntnis über Ihr positives Ergebnis in Quarantäne begeben, außer diese waren innerhalb der letzten sechs Monate nachweislich an COVID-19 erkrankt oder sind vollständig geimpft.

In Ihrem Haushalt gilt: Direkten Kontakt vermeiden. Wenn möglich, auch nicht zusammen essen. Tragen Sie Ihre Maske. Lüften Sie regelmäßig alle Zimmer der Wohnung. Sie und Ihre Haushaltsmitglieder (außer diese sind geimpft oder genesen) dürfen keinen Besuch empfangen. Auch geimpfte oder genesene Haushaltsmitglieder sollten jedoch nach Möglichkeit in dieser Zeit keinen Besuch im selben Haushalt empfangen.

Eine Quarantäne und eine Isolierung sind nicht das gleiche. Aber Wichtig: Beides bedeutet, dass kein Kontakt zu anderen Personen stattfinden sollte.

Kurz erklärt:  Quarantäne bedeutet, dass Sie sicherheitshalber zu Hause bleiben sollen, um die potenzielle Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen. Isolierung bedeutet, dass Sie zu Hause bleiben müssen, weil Sie erkrankt sind oder positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Eine Quarantäne ist immer dann erforderlich, wenn nicht sicher ist, ob sich eine Person angesteckt hat, etwa bei Kontakt mit einer oder einem Infizierten (oder nach Rückkehr aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet). Die Inkubationszeit von COVID-19 – das heißt, die Zeit zwischen Infektion und den ersten Krankheitszeichen – beträgt in den meisten Fällen fünf bis sechs Tage, kann aber auch bis zu 14 Tage andauern. Während dieser Zeit kann ein Übertragungsrisiko vorliegen. Die Ansteckungsfähigkeit ist in der Zeit kurz vor und nach Symptombeginn am größten.

Wird das Coronavirus nachgewiesen, geht es in der Regel in eine 14-tägige Isolierung. Wenn keine Krankheitszeichen auftreten oder die Erkrankung leicht verläuft, können die Patientinnen und Patienten zuhause isoliert werden (häusliche Isolierung). Bei einem schweren Verlauf erfolgt die Isolierung im Krankenhaus. Die Beendigung der Isolierung ist erst möglich, wenn sicher ist, dass die Patientin oder der Patient keine anderen Menschen mehr anstecken kann: Bei einem leichten Verlauf sollten mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit beziehungsweise nachhaltige Besserung der akuten COVID-19-Symptomatik gemäß ärztlicher Beurteilung vorliegen sowie ein negativer Antigen-Test. Bei schweren Verläufen oder für Bewohner von Altenpflegeeinrichtungen wird für die Aufhebung der Isolierung eine PCR-Testung empfohlen.

Das jeweilige zuständige Gesundheitsamt lässt sich deutschlandweit über die Postleitzahlsuche des Robert-Koch-Instituts (RKI) finden.

tools.rki.de/plztool

Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung, beträgt laut den meisten Studien zwischen fünf und sechs Tage.
Auf keinen Fall zum Testzentrum gehen, auf Arbeit oder in den Bus. Blieben Sie zu Hause und melden sich bei Ihrem Hausarzt,  bei der kassenärztlichen Vereinigung oder den kassenärztlicher Notdienst unter 116117 (deutschlandweit), bei schlimmen Symptomen auch den Notruf unter 112 anrufen.
Bleiben die kostenlosen Thüringer Testzentren noch? Ja. In Thüringen sollen sie bis Ende des Jahres noch geöffnet bleiben. Eine Übersicht finden Sie hier.

Infektion nach Bundesländern

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