Eigenmarken etablieren sich erfolgreich

No-Name oder Marke?

Supermarkt Symbolbild, Foto: Pixabay
Supermarkt Symbolbild, Foto: Pixabay
Autor: CH | Datum: 11.02.2019
Billigere Eigenmarken sind total beliebt. 80% von uns sagen - No-Name-Produkte sind so gut wie Markenprodukte.

Viele No-Name-Produkte sind identisch mit den Markenprodukten. Beispielsweise ist der Käsekuchen bei Kaufland eigentlich der von Coppenrath und Wiese. Ähnlich sieht es bei den Fischstäbchen bei REWE aus - die kommen von Frosta.

Grund: Die Produktion bei großen Unternehmen muss ausgelastet sein. Man will möglichst wenig im Lager liegen lassen, also nutzen große Unternehmen Eigenmarken, um noch mehr Umsatz zu machen. Aber wir sollen natürlich nicht wissen, dass wir da ein Markenprodukt für wenig Geld kaufen also wird ein andere Name drauf gedruckt.

Sind No-Name-Produkte und Markenprodukte also immer gleich?

Jein - Bei Milch, Joghurt, Fleisch kann man davon ausgehen. Bei Tiefkühlprodukten kann es große Unterschiede geben. Da wird an den Zutaten geschraubt, um das Produkt günstiger zu produzieren.

Mit Eigenmarken ist man natürlich unabhängig. Man bindet natürlich auch den Kunden an die eigenen Marken, wo man dem Kunden sagt – das ist unsere Qualität, sagt Markendetektiv Stefan Duphorn.

TV-Tipp

ZDFzeit: "No-Name oder Marke? - Der große Lebensmittel-Test mit Nelson Müller"
dienstags, 12. & 19. Februar 2019, jeweils 20.15 Uhr im ZDF