Tom Walker

Album der Woche: What a time to be alive

Tom Walker ©sonymusic
Tom Walker ©sonymusic
Autor: ES | Datum: 11.03.2019
Ein Musikverrückter hat ein wirklich gutes Album gemacht! Norbert Radig aus der Antenne Thüringen Musikredaktion.

Hier gerät man doch leicht ins Schwärmen, sagt unser Musikredakteur Norbert Radig. Und weiter: "Tom Walker ist 27 Jahre alt und das ist sein erstes Album. Das klingt alles so schön normal. Kein Wunderknabe, kein Kinderstar. Tom hat sich mühsam bis hier hin gearbeitet, hat eine grundsolide Musikausbildung genossen und ist natürlich ein Musikverrückter. All das hört man seiner Musik auch an. „What a time to be alive" ist kein Hochglanzpop. Die Songs sind rau und haben Schwielen an den Händen. Ein wirklich gutes Album."

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10.05.2019 Leipzig Konzert Haus Auensee What a Time To Be Alive

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Homepage: www.iamtomwalker.com

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Biographie

"Ich habe mich nie wirklich für etwas anderes interessiert als Musik. Ich war allerdings auch in nichts anderem wirklich gut", gesteht Tom Walker. "Als ich meine GCSEs geschrieben habe, hatte ich viermal ein C, ein D, ein E - und ein A mit Sternchen in Musik. Das ist die Geschichte meines Lebens."

Viele von uns haben einen Traum oder eine Berufung, die sie nie wirklich ausleben, und so enden die meisten von uns in einer klassischen Was-wäre-passiert-wenn-Situation. Einige dagegen lassen sich auf dem Weg zu ihrem Ziel von Nichts und Niemandem aufhalten. Und Tom Walker - ein hochtalentierter Singer/Songwriter in der Tradition Paulo Nutinis, dessen Musik von Herzen kommt und der seine überwältigende Stimmgewalt mit fast schon minimalistischer Rap-Produktion kombiniert - zählt ganz offensichtlich zu den Letzteren.

Mit seinen gerade einmal 26 Jahren hat er bereits 200 Millionen Spotify-Streams angesammelt, seine Songs waren auf der alles entscheidenden A-List von BBC Radio 1, er trat beim Glastonbury Festival auf und seine Performance wurde (neben der der Foo Fighters) von der BBC ausgestrahlt. Er war aber auch schon Sänger von Bands, die in leeren Konzertsälen auftraten, er übernachtete in Bahnhöfen oder musste sich das Geld für die Busfahrkarte zusammen schnorren, um zu jener Musikstunde zu gelangen, die möglicherweise alles verändert.

Seine Reise begann dereinst in Glasgow, wo Tom die ersten drei Jahre seines Lebens verbrachte, bevor seine Familie in eine kleine Ortschaft vor den Toren von Manchester umzog. Tom stürzte sich Halsüberkopf in die Musik und kaufte sich mit dreizehn seine erste Gitarre. Damals war er Feuer und Flamme für Michael Jacksons "Thriller" (bis heute sein absolutes Lieblingsalbum) und für die Konzerte, die er mit seinem Vater, einem großen Musikfan, besuchte. Anders als andere Schulkinder zu jener Zeit rockte der kleine Tom in Konzerthallen zu AC/DC und den Foo Fighters ab, erlebte Underworld- und The-Prodigy-Gigs, die sich wie ein Schlag in die Magengrube anfühlten, oder staunte über die überwältigenden Visuals von Muse. Und er saugte all diese Erfahrungen auf wie ein Schwamm. Doch das genügte ihm nicht: er sparte Geld für Homerecording-Equipment zusammen und fing an, eigene Songs zu schreiben.

Es ist typisch für diesen hochsympathischen ?Northener? mit dem Herzen aus Gold, dass er neulich seinen Vater ins Studio einlud, damit er miterleben kann, wie er den Song ?Angels? mit einem dreißigköpfigen Orchester einspielt. ?Er stand im Hintergrund und ihm kamen die Tränen?, erinnert sich Tom. ?Er konnte nicht glauben, was ich mit meiner Musik erreicht habe. Denn alles hat mit seinem Mutmachen und seinem Glauben an mich angefangen.?

01. Angels
02. Leave a Light On
03. Not Giving In
04. How Can You Sleep at Night?
05. Now You're Gone (feat. Zara Larsson)
06. My Way
07. Blessings
08. Cry Out
09. Dominoes
10. Fade Away
11. Just You and I (Acoustic)
12. The Show
13. Walk Alone (Rudimental feat. Tom Walker)

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