Achtung, Betrug!

Inkasso-Schreiben unterwegs

Die Täter stecken meist im Ausland. Symbolfoto: Pixabay
Die Täter stecken meist im Ausland. Symbolfoto: Pixabay
Autor: AK | Datum: 22.08.2019
Michael B. aus Oberhof traute seinen Augen nicht schlecht: Inkasso-Brief obwohl er keine Schulden hat. Klarer Betrug! Wir erklären, wie Sie sich verhalten sollten und wie Sie die Verbrecher enttarnen.

Da rutscht einem das Herz erstmal gehörig in die Hose: Post von einer Inkasso-Firma. Schnell kramt man im Hinterkopf, ob man irgendeine Rechnung vergessen hat zu bezahlen. So ging es auch Michael B. aus Oberhof. Doch beim zweiten Blick war klar: Er ist Opfer einer Betrugsmasche. Dabei sieht das Schreiben professionell aus:

Foto: privat

 

Mit diesem Schreiben ging Michael direkt zu seiner Anwältin. Die riet ihm: Schreiben einfach vernichten und nicht zahlen! Wer einmal überwiesen hat, kommt nur schwer an sein Geld zurück. Es gibt auch Hinweise, an denen Sie die Fälschung erkennen. Wir geben die beiden wichtigsten Tipps in diesem Fall.

1) Telefonnummer

Das angebliche Inkassobüro soll in Bielefeld liegen. Die Vorwahl (0044) kommt aus dem Ausland.

 2) IBAN

Die ersten beiden Buchstaben der IBAN zeigen das Empfängerland an. DE steht für Deutschland, LT für Litauen.

Auch die Polizei Suhl rät allen Betroffenen:

Zettel zerreißen, wegschmeißen und auf keinen Fall Geld überweisen!

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