Smart Homes

Urlaubszeit: Wenn keiner zuhause ist

Ein Einbrecher versucht, in  eine Haus zu kommen. Foto: Pixabay
Ein Einbrecher versucht, in eine Haus zu kommen. Foto: Pixabay
Autor: JM | Datum: 02.08.2019
Sommerzeit ist Ferienzeit! Doch wer passt auf Wohnung und Haus auf, wenn Sie im Urlaub sind? Smart Homes sind eine digitale Möglichkeit.

Wer wochenlang in den Urlaub fährt, möchte Wohnung und Haus möglichst sicher versorgt wissen. Je schwerer Sie es Einbrechern mit Sicherheitstüren, Querriegelschlössern, abschließbaren Fenstergriffe oder Gittern machen, je schneller verlieren Täter das Interesse, ins Haus zu kommen. Mit Smart Homes kann man seinen Wohnraum auch schützen und vor allem überwachen. 

Was ist ein Smart Home?

Als Smart Home bezeichnet man einen Haushalt, in dem Haushalts- und Multimedia-Geräte interagieren und zentral ferngesteuert werden können. Durch die Smart Home Technologie werden Alltagsvorgänge automatisiert. Geräte-Einstellungen, z.B. von Heizung, Licht und Lautsprechern, per Computer oder Smartphone können an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden – zuhause oder unterwegs. 

Auch Bewegungsmelder, Tür- oder Fensterkontakt, Sirene oder Videokamera lasst sich steuern. Sie können beispielsweise auch als Regel festlegen, was passieren soll, wenn bestimmte Sensoren anschlagen. Wird das Licht eingeschaltet? Dann startet die Kamera mit einer Aufzeichnung. Koppeln Sie den Bewegungsmelder an den Fernseher und der geht sofort an, fühlen sich Einbrecher gestört.

Was gehört dazu?

  • Von Funksteckdosen über Fenstersensoren bis zu Wassermeldern und LED-Leuchten - die Basis bilden intelligente, miteinander vernetzte Geräte und Sensoren.
  • Häufig koordiniert eine Zentrale alle Module. 
  • Eine leistungsstarke Software ermöglicht Zeitsteuerung und individuelle Szenarien.
  • Verbindung zum Internet über WLAN oder Datenleitung. 
  • Rechner, Tablet-PC oder Smartphone für die Kontrolle

Vorteile sind:

  • Mehr Komfort
  • Energieeinsparung
  • Mehr Sicherheit

Nachteile sind:

  • Datenschutz (Aufzeichnung von Anwesenheit)
  • Einige Systeme verursachen Abo-Kosten
  • Viele gute Systeme sind teuer und nur vom Fachmann einzubauen, dann aber fast automatisch
  • Handelsüblich Systeme sind meist nicht kompatibel miteinander

Gut zu wissen: 

  • Einbrecher könnten sich darauf eingestellt haben und einen Störsende mit sich führen. So würde beispielsweise ihr WLAN gestört und Sie bekommen keine entsprechende Nachricht auf ihr Handy. Die Smart Home Experten raten deswegen, bei der Vernetzung möglichst auf Kabel zu setzen.
  • Stellen sie die Systeme für bestimmte Zeiten scharf. Wie bei einer Zeitschaltuhr. So umgehen Sie beispielsweise, dass ein Alarm ausgelöst wird, wenn die Kinder mal früher von der Schule heimkommen.

Weiterführende Linktipps

Smart Home – Haussteuerung per Smartphone

Die besten Smart Home Systeme im Vergleich

Welche Systeme eignen sich für Anfänger

 

 

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