Jenaer Stadtrat entscheidet über Neuerung in Friedhofssatzung

Grabstein mit QR-Code

By Wikileander (Own work) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
By Wikileander (Own work) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
Autor: Christofer Hameister | Datum: 15.11.2017
Heute entscheidet der Jenaer Stadtrat darüber, ob und wie sie QR Codes auf ihren Grabsteinen erlauben.

#Erinnerungskultur. Verrückt oder zeitgemäß - das können Sie entscheiden. Fakt ist: Auf Grabsteinen in Jena darf jetzt ein QR-Code gemeißelt werden. Die neue Friedhofssatzung macht es möglich. Mit dem QR-Code bekommt Trauern eine digitale Dimension. Handy raus - quadratisches Pixelmuster scannen und schon kommt zum Beispiel ein Foto des Verstorbenen mit einem Nachruf und Kondolenzeinträgen oder eine Facebookseite - oder vielleicht sogar ein persönlicher letzter Gruß des Toten. Nichts ist unmöglich - solange es würdevoll bleibt.

Jena ist nicht die erste Stadt, die den Trauerlink erlauben will, in Nordhausen geht das auch schon.

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