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RW Erfurt kämpft weiter gegen Punktabzug

Autor: DD | 24.02.18

Der FC Rot-Weiß Erfurt will gegen den abgelehnten Einspruch durch den DFB wegen eines Punktabzugs in die nächste
Instanz gehen. Das Präsidium des Tabellenletzten der 3. Fußball Liga kündigte am Samstag an, "dass das Verfahren zum
Zulassungsbeschwerdeausschuss weitergegeben wird". Dieser werde über die gesamte Beschwerde abschließend entscheiden, hieß es auf der Homepage des Vereins, der wegen seiner prekären Finanzlage auch über ein geordnetes Insolvenzverfahren nachdenkt.

Der Deutsche Fußball-Bund hatte den Einspruch am Freitag für abgelehnt erklärt. Grund der Strafe ist ein Verstoß aus DFB-Sicht gegen die Zulassungsauflagen. Die turnusmäßige Überprüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit während der Saison durch den DFB habe eine Liquiditätslücke bei den Erfurtern ergeben, erklärte der DFB. Diese habe Erfurt innerhalb der vorgegebenen Frist nicht vollständig schließen können.

Wie viele Punkte bei solchen Verstößen abgezogen werden, richtet sich nach der Höhe der Liquiditätslücke. Kann diese nur zu 51 bis 90 Prozent geschlossen werden, bekommt ein Verein einen Zähler abgezogen. Für die Erfurter, die an diesem Sonntag beim Neuling FC Carl Zeiss Jena antreten müssen, wäre dies ein weiterer Rückschlag. Mit 18 Punkten belegt das Team den letzten Platz.

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