Prozess um tödliches Busunglück auf der A4 geht weiter

Kind soll nicht angeschnallt gewesen sein

Busunglück auf der A4, Foto Redaktion
Busunglück auf der A4, Foto Redaktion
Autor: Elke Schröder | Datum: 13.03.2017
4-jähriger Junge stirbt vor anderthalb Jahren bei einem Busunfall auf der A4 Nähe Erfurt.

Das bei dem Busunfall auf der A4 bei Erfurt tödlich verunglückte Kind soll nicht angeschnallt gewesen sein. Das hätten ihm die Eltern gesagt, sagte heute der ermittelnde Beamte als Zeuge vor dem Schöffengericht in Weimar aus. Der vierjährige Junge hatte demnach auf zwei Sitzen rückwärts zur Fahrtrichtung gelegen, als der Bus vor anderthalb Jahren eine Böschung hinauffuhr und umkippte. Laut Sitzplan hätte das Kind eigentlich in Fahrtrichtung am Fenster sitzen sollen. Die Sitze gehörten zu einer Vierergruppe mit Tisch - nur durch ein eingebautes Modul getrennt vom Fahrer. Der ist wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung angeklagt. Bei dem Unfall waren zudem die mehr als 60 Insassen verletzt worden.