Reaktionen BVB Anschlag - mutmaßlicher Täter gefasst

Motiv: Geldgier!

Aktienkurse Foto adobe stock  lassedesignen
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Autor: Elke Schröder | Datum: 21.04.2017
Der mutmaßliche Attentäter soll vor dem Bombenanschlag eine hohe Geldsumme darauf gewettet haben, dass die BVB-Aktie in den Keller geht.

Es war nicht der IS - auch kein bekloppter Fan, sondern offenbar einfach nur GELDGIER - über das Motiv herrscht Entsetzen. Bundesjustizminister Maas nennt es einfach grauenhaft, Bundesinnenminister de Maiziere widerwärtig. Vermutlich aus Geldgier hat der 28-jährige Tatverdächtige die Bomben gezündet. Damit wollte er einen Kurssturz der BVB-Aktie erzwingen und durch Wetten auf den Verlust Millionen scheffeln.

Auf der Facebookseite vom BVB schreiben die Fans:

Ein Sinnbild dessen, in welcher kranken Welt wir uns mittlerweile befinden... Aus Habgier und purem Egoismus Menschen gefährden, ja sogar ernsthaft töten wollen. Da bin ich einfach nur entsetzt und sprachlos..

Das Tatmotiv ist also Profitmaximierung. Und das im Zweifel auf Kosten von Menschenleben. Passt doch ganz gut in unsere Welt. Müssen sich die Top-Manager großer Konzerne, die nach dem gleichen Motiv täglich handeln, sich jetzt eigentlich von diesem Terroranschlag distanzieren?

Gute Arbeit der Ermittler!!! Hut ab und DANKE !!! Wie krank und geldgierig muss man sein, wenn man billigend in Kauf nimmt, dass Menschen sterben oder schwer verletzt sind!!! Hoffentlich hilft es den Spielern und der Staff, wenn dieser Anschlag weitgehend aufgeklärt ist.

Dann hoffen wir mal, dass die Jungs das verarbeiten können. Es ist ein sicher ungutes Gefühl, wenn man aus reiner Habgier in die Luft gesprengt werden soll. Ich wünsche dem BVB die Rückkehr zur Normalität, stabiler Mentalität und Kraft für die folgenden (siegreichen) Spiele!!!!

Was man über den mutmaßlichen Täter weiß:
Der 28-jährige Deutschrusse Sergej W., den die Spezialeinheit GSG 9 am Freitagmorgen festnahm, hat nach Erkenntnissen der Ermittler eine hohe Summe auf einen fallenden Aktienkurs von Borussia Dortmund gewettet. Anschließend versuchte er, mit drei Bomben möglichst viele Teammitglieder zu töten oder zu verletzen.

Pressemitteilung Generalbundesanwalt