Wie der Hirsch zur Warnweste kam und was er in Sülzhayn macht?

Hirsch mit Warnweste

Der Hirsch mit der Warnweste, Foto: Peter Pohl
Der Hirsch mit der Warnweste, Foto: Peter Pohl
Autor: Christofer Hameister | Datum: 06.12.2017
Seit dem Wochenende reden alle nur noch vom Hirsch mit der Warnweste in Sülzhayn im Landkreis Nordhausen.

Jetzt stellt sich heraus: Bei dem Hirsch handelt es sich nicht, wie erst gedacht, um ein aus einem Gehege abgehauenes Tier. Nein, der Hirsch lebt frei, wurde aber von Hand aufgezogen. Peter Pohl hat sich liebevoll um ihn gekümmert.

Thüringen-Reporter Christian Geutner war vor Ort in Sülzhayn und berichtet: Peter Pohl habe den Hirsch gerettet, bevor er stranguliert wurde. Der Hirsch stand damals im Hof.

"Ich dachte 2-3 Tage wirds dauern, dann ist es sowieso erledigt, weil er überhaupt kein Fell mehr hatte. (...) Deswegen habe ich ihm was zu saufen und zu fressen gegeben", sagt Peter Pohl.

Der Hirsch hat überlebt und verabredet sich regelmäßig mit Peter Pohl zu einem Spaziergang. Natürlich hat er auch den passenden Namen: "Bambi"

Der Hirsch mit der Weste, Fotos: Peter Pohl

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