10 Jahre danach: immer noch viele Fragen offen

#Maddie

Ein Foto geht um die Welt. Es ist dieses eine markante grünlich-braune Auge, das sich in unser kollektives Gedächtnis gebrannt hat. Dieser Fleck, der sich aus der rechten Pupille in die Iris zu ergießen scheint. Man nennt das Kolobom, eine angeborene Spaltbildung.
Ein Foto geht um die Welt. Es ist dieses eine markante grünlich-braune Auge, das sich in unser kollektives Gedächtnis gebrannt hat. Dieser Fleck, der sich aus der rechten Pupille in die Iris zu ergießen scheint. Man nennt das Kolobom, eine angeborene Spaltbildung.
Autor: Elke Schröder | Datum: 02.05.2017
Im Mai 2007 verschwindet die kleine Maddie in Portugal spurlos. Nach zehn Jahren verursacht der Fall weiter große Aufregung.

Dieser Fall hat uns alle berüht. Unvergessen die Aufrufe der Eltern auf allen Kanälen. Dann die vielen Ungereimtheiten, Verdächtigungen, angebliche Ermittlungserfolge und trotzdem: Bis heute wissen die Ermittler nicht, wo die kleine Madeleine McCann ist. So viele Fragen sind offen. Wurde Maddie von Menschenhändlern oder einem Pädophilenring aus dem Apartment entführt? Wurde die 3-Jährige als Sklavin an eine reiche Familie verkauft? Oder stecken sogar die Eltern hinter dem Verschwinden? Lebt Maddie überhaupt noch?

Das britische Mädchen Madeleine Beth McCann, genannt Maddie (* 12. Mai 2003 in Leicester), verschwand am 3. Mai 2007 aus ihrer Ferienwohnung in Praia da Luz (Portugal) und wird seitdem vermisst.

Sogar Papst Benedikt XVI. empfängt die Eltern 2007. Er segnet sie und das Foto der vermissten Maddie.

Und auch heute - 10 Jahre nach ihren Verschwinden - ist Maddie wieder oder immer noch DAS Thema:

Screenshot Google Suche
Für Maddie gibt es auch eine eigene Vermissten-Seite.

Maddies Vermisstenseite

 

Die britische Boulevardzeitung "The Sun" listet auf, in wie vielen Ländern Maddie seit ihrem Verschwinden angeblich gesehen wurde. Über 100 Meldungen aus aller Welt. Auch Deutschland ist dabei: 34. GERMANY: May 31, 2007: Maddie was spotted in a car park in Offenburg.

Screenshot The Sun

 

Trauriges Fazit

Traurige Bilanz des zehnjährigen Bemühens um das Auffinden von Maddie: Unmittelbar vor dem Jahrestag des Verschwindens hat die deutlich mehr als 12 Millionen Euro teure Suche im Rahmen der britischen „Operation Grange" und vor Ort an der Algarve noch immer nicht zu einem Erfolg geführt.
Quelle algarve-entdeckercom

Chronologie Maddies Verschwinden und die Suche auf algarve-entdecker.com